Eine Bindehautentzündung ist eine Entzündung oder Irritation der Augenbindehaut. Sie befindet sich auf der Innenseite der Augenlider und dem anliegenden Augapfel.
Konjunktivitis - die mit Abstand am häufigsten auftretende Augenerkrankung - bedeutet, daß die Bindehaut auf einen Entzündungsreiz mit vermehrter Blutfülle (rotes Auge) sowie mit Absonderungen von Eiweißstoffen und weißen Blutkörperchen aus den Gefäßen reagiert. Der auslösende Entzündungsreiz trifft die...
Hinter dem Augapfel tritt der Sehnerv aus und überträgt die Lichtsignale von der Netzhaut ins Gehirn. Dort entsteht dann das fertige Bild. Der Sehnerv besteht aus etwa einer Million Nervenfasern. Und der kann sich entzünden. Ist die Entzündung an der Stelle, wo der Sehnerv in die Netzhaut übergeht, ist die Diagnose leicht zu stellen, weil der Augenarzt mit seinen Instrumenten ins Augeninnere blicken kann. Ist der Nerv erst hinter dem Auge befallen, ist die Diagnose...
Das Auge hat annähernd die Form einer Kugel, deren Innenraum hauptsächlich von einer durchsichtigen, geleeartigen Substanz ausgefüllt ist. Diese Substanz nennt man den Glaskörper. Plötzlich tauchen sie auf vor den Augen auf: Fliegende, kleine schwarze Mücken, Punkte oder Flusen, die andere nicht sehen können. Sie sind aber weder Einbildung noch optische Täuschung.
Diese "fliegenden Mücken" oder "mouches volantes" - wie die Augenärzte sie nennen - sind Trübungen des...
Unter einem Gerstenkorn (Hordeolum) versteht man eine akute bakterielle Entzündung einer Liddrüse. Wenn mehrere Drüsen gleichzeitig betroffen sind spricht man von einer Hordeolosis (mehreren Gerstenkörnern).
Die Welt nimmt man mit seinen fünf Sinnesorganen wahr. Von diesen Fünf liefert das menschliche Sehen die meisten Informationen über unsere Umwelt. Die Verminderung der Information beim Farbempfinden wirkt sich auf das Lebensniveau aus, verringert die Sicherheit der Informationsverarbeitung und darüber hinaus beeinflußt sie die Reaktionszeit.
Der Glaskörper, der in der Jugend das Augeninnere komplett ausfüllt, schrumpft im Lauf des Lebens und sinkt im Auge nach unten. Da er an einzelnen Stellen an der Netzhaut angeheftet sein kann, kann er an diesen Stellen die Netzhaut einreißen und so ein Netzhautloch erzeugen.