Augen

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Weitsichtigkeit (Hyperopie)

Im Gegensatz zu Kurzsichtigen können Weitsichtige Gegenstände auch noch auf lange Distanzen klar erkennen. Aus nächster Nähe betrachtet, wirken sie jedoch unscharf. Deshalb sind vor allem Tätigkeiten wie Lesen, Schreiben oder Kochen ohne Brille problematisch. Die Weitsichtigkeit ist dadurch gekennzeichnet, daß der Augapfel zu kurz ist. Normalerweise beträgt die Länge des Achse, die von der Hornhaut bis zur Netzhaut reicht, etwa 24 mm. Bei dieser Länge des Augapfels...

Sehnerventzündung (Neuritis optica)

Hinter dem Augapfel tritt der Sehnerv aus und überträgt die Lichtsignale von der Netzhaut ins Gehirn. Dort entsteht dann das fertige Bild. Der Sehnerv besteht aus etwa einer Million Nervenfasern. Und der kann sich entzünden. Ist die Entzündung an der Stelle, wo der Sehnerv in die Netzhaut übergeht, ist die Diagnose leicht zu stellen, weil der Augenarzt mit seinen Instrumenten ins Augeninnere blicken kann. Ist der Nerv erst hinter dem Auge befallen, ist die Diagnose...

Grauer Star

Als Grauen Star oder Katarakt bezeichnet man die Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse. Patienten bemerken, dass Sie wie durch einen leichten Schleier sehen, der mit der Zeit immer dichter wird. Oft nimmt auch die Blendungsempfindlichkeit zu. Es gibt verschiedene Ursachen für die Linsentrübung; am weitaus häufigsten ist die Linsentrübung altersbedingt und tritt meist erst jenseits des 60. Lebensjahres auf. Doch auch alle weiteren Ursachen führen zu einer...

Sehschärfe

Die Sehschärfe bezeichnet das Ausmaß der Fähigkeit eines Lebewesens, mit seinem Sehorgan Muster und Konturen in der Aussenwelt als solche wahrzunehmen. Die zentrale Sehschärfe wird medizinisch als Visus bezeichnet. Visus ist die Fähigkeit des Auges, zwei nahe beieinander liegende Punkte getrennt voneinander wahrzunehmen. Der Ort, an dem die Sehschärfe bestimmt wird, ist die Netzhautmitte, wo im Punkt des schärfsten Sehens die Zapfen für die Trennschäfte zuständig...

Frühgeborenen Retinopathie

Es handelt sich bei der Frühgeborenen-Retinopathie um eine Erkrankung der Netzhaut, die zu früh geborenen Kindern entstehen kann, wenn sie mit Sauerstoff beatmet werden müssen. Frühe Formen kann man therapieren, um somit schwere Folgeschäden mit deutlichem Sehverlust zu verhindern. Bei ca. 5-30 % der Frühgeborenen entwickelt sich eine Retinopathie. Wiederum ca. 5-10% dieser Kinder erblinden an den Folgen. Für die Netzhautgefäße, welche normalerweise etwa ab der 16....

Nachtblindheit

Unter Nachtblindheit versteht man eine deutlich reduzierte Sehleistung in Dämmerung und Dunkelheit. Bei Nacht treten durch Störungen der Augen an die Anpassung an Dunkelheit Sehprobleme auf. Dabei kann man zwischen angeborener und erworbener Nachtblindheit unterscheiden. Nachtblindheit bedeutet, daß man ab einem bestimmten Helligkeitsabfall - im Gegensatz zu Gesunden - gar- nichts mehr sieht, also blind ist. Für die Betroffenen sind lediglich Umrisse von Gegenständen...