Während die Lidhauterschlaffung altersbedingt ist, kann eine Lidfehlstellung durch Folgen einer Erkrankung auftreten. Der Eingriff bei Lidfehlstellungen kann auch unter medizinischen Aspekten notwendig sein.
Die Sehschwäche eines Auges kann entstehen, wenn ein Auge nicht zum Sehen benutzt wird. Durch die Nichtbenutzung verliert das Auge an Sehkraft. Das kann beim Kleinkind bereits durch einen Augenverband geschehen, oder wenn beim Schielen nur mit einem Auge fixiert wird, um nicht doppelt zu sehen. Durch Schielen wird am häufigsten die Schwachsichtigkeit verursacht. Schielt ein Kleinkind stets mit dem gleichen Auge, unterdrückt das Gehirn die Seheindrücke dieses Auges. Da die...
Es handelt sich bei der Frühgeborenen-Retinopathie um eine Erkrankung der Netzhaut, die zu früh geborenen Kindern entstehen kann, wenn sie mit Sauerstoff beatmet werden müssen. Frühe Formen kann man therapieren, um somit schwere Folgeschäden mit deutlichem Sehverlust zu verhindern. Bei ca. 5-30 % der Frühgeborenen entwickelt sich eine Retinopathie. Wiederum ca. 5-10% dieser Kinder erblinden an den Folgen.
Für die Netzhautgefäße, welche normalerweise etwa ab der 16....
Eine der häufigsten Sehstörungen ist die Kurzsichtigkeit, medizinischer Fachbegriff ist Myopie. Das bedeutet: In der Ferne ist das Bild unscharf und verschwommen. Erst wenn es näher rückt, wird es langsam scharf.
In den meisten Fällen wird die Kurzsichtigkeit dadurch verursacht, daß der Augapfel zu lang ist. Normalerweise beträgt die Länge des Achse, die von der Hornhaut bis zur Netzhaut reicht, etwa 24 mm. Bei dieser Länge des Augapfels vereinigen sich die...
Retinitis pigmentosa ist die Bezeichnung für eine Gruppe von erblichen Augenerkrankungen, die eine Zerstörung der Netzhaut (Retina), des sehfähigen Gewebes am Augenhintergrund, zur Folge haben.
Unter einem Gerstenkorn (Hordeolum) versteht man eine akute bakterielle Entzündung einer Liddrüse. Wenn mehrere Drüsen gleichzeitig betroffen sind spricht man von einer Hordeolosis (mehreren Gerstenkörnern).
Unter Nachtblindheit versteht man eine deutlich reduzierte Sehleistung in Dämmerung und Dunkelheit. Bei Nacht treten durch Störungen der Augen an die Anpassung an Dunkelheit Sehprobleme auf. Dabei kann man zwischen angeborener und erworbener Nachtblindheit unterscheiden. Nachtblindheit bedeutet, daß man ab einem bestimmten Helligkeitsabfall - im Gegensatz zu Gesunden - gar- nichts mehr sieht, also blind ist. Für die Betroffenen sind lediglich Umrisse von Gegenständen...