Augen

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Was tun bei Farbenblindheit

Die Welt nimmt man mit seinen fünf Sinnesorganen wahr. Von diesen Fünf liefert das menschliche Sehen die meisten Informationen über unsere Umwelt. Die Verminderung der Information beim Farbempfinden wirkt sich auf das Lebensniveau aus, verringert die Sicherheit der Informationsverarbeitung und darüber hinaus beeinflußt sie die Reaktionszeit.

Schwachsichtigkeit (Amblyopie)

Die Sehschwäche eines Auges kann entstehen, wenn ein Auge nicht zum Sehen benutzt wird. Durch die Nichtbenutzung verliert das Auge an Sehkraft. Das kann beim Kleinkind bereits durch einen Augenverband geschehen, oder wenn beim Schielen nur mit einem Auge fixiert wird, um nicht doppelt zu sehen. Durch Schielen wird am häufigsten die Schwachsichtigkeit verursacht. Schielt ein Kleinkind stets mit dem gleichen Auge, unterdrückt das Gehirn die Seheindrücke dieses Auges. Da die...

Sehschärfe

Die Sehschärfe bezeichnet das Ausmaß der Fähigkeit eines Lebewesens, mit seinem Sehorgan Muster und Konturen in der Aussenwelt als solche wahrzunehmen. Die zentrale Sehschärfe wird medizinisch als Visus bezeichnet. Visus ist die Fähigkeit des Auges, zwei nahe beieinander liegende Punkte getrennt voneinander wahrzunehmen. Der Ort, an dem die Sehschärfe bestimmt wird, ist die Netzhautmitte, wo im Punkt des schärfsten Sehens die Zapfen für die Trennschäfte zuständig...

Entzündliche Augenkrankheit (Uveitis)

In der Medizin werden die Begriffe Iris (Regenbogenhaut), Strahlenkörper und Aderhaut zusammengefaßt. Kommt es in einem oder mehreren dieser drei Bereiche oder auch nur in deren Gefäßen zu einer Entzündung, spricht man von einer Uveitis (entzündliche Augenkrankheit). Geht man von der Anatomie aus, so kann man von einer vorderen (anterioren), mittleren (intermediären) und hinteren (posterioren) Uveitis sprechen. Betrifft die Entzündung die gesamte Uvea, spricht man von...

Tonometrie

Der Augeninnendruck herrscht im Inneren des Augapfels. Er entsteht durch das Kammerwasser, eine wässrige Flüssigkeit, die die Hornhaut mit Nährstoffen versorgt und in ihrer Form erhält. Produktion und Abfluss des Kammerwassers halten sich beim gesunden Auge im Gleichgewicht, weswegen der Augeninnendruck als Indikator für Störungen gelten kann. Eine Tonometrie wird am häufigsten beim Verdacht auf ein Glaukom durchgeführt. Der Augeninnendruck ist beim Grünen Star erhöht, da...

Augenuntersuchung mit der Fluoreszenzangiographie

Die Fluoreszenzangiographie hat das Ziel, die Gefäße der Netz- und Aderhaut genauer darzustellen als das mit Hilfe anderer Methoden möglich ist. Angewendet wird die Fluoreszenzangiographie um die Netzhaut im Detail untersuchen zu können. Ein harmloser wasserlöslicher Farbstoff wird in das Venensystem am Unterarm injiziert. Durch das Blut gelangt der Farbstoff in alle Gefäße des Körpers. Während der Farbstoff die Netzhaut- und Aderhautgefäße des Auges passiert werden mit...

Retinitis pigmentosa

Retinitis pigmentosa ist die Bezeichnung für eine Gruppe von erblichen Augenerkrankungen, die eine Zerstörung der Netzhaut (Retina), des sehfähigen Gewebes am Augenhintergrund, zur Folge haben.