Verständlicherweise wünschen sich die meisten depressiven Menschen, dass ihre Krankheit einfach verschwindet und scheuen vor der Anstrengung einer intensiven Bearbeitung zurück.
Die medikamentöse Therapie einer Depression richtet sich vor allem nach der Art der Depression und liegt in der Hand des behandelnden Arztes. Bei psychogenen Depressionen sollten überwiegend psychotherapeutische Maßnahmen ergriffen werden.
Alle Jahre wieder, steigt die Zahl der depressiven Erkrankungen in der Winterzeit sprunghaft an. Allein in Deutschland leiden jedes Jahr bis zu 800.000 Menschen, darunter zwei Drittel Frauen, unter einer Winterdepression, in Fachkreisen auch als saisonal abhängige Depression (SAD) bezeichnet.
Die Abkürzung ADHS bezeichnet eine so genannte Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Dahinter verbirgt sich eine der häufigsten psychiatrischen Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen.
Bei Essstörungen ist das Suchtmittel weniger die Nahrung an und für sich, sondern die Beschäftigung mit Ernährung und dem eigenen Körperbild. Meist kommen verschiedene Ursachen zusammen, die erst in ihrer Kombination zu Essstörungen führen.
Lange Zeit wurde angezweifelt, ob es Depressionen bei Kindern überhaupt gibt. Inzwischen ist durch Studien belegt, dass bis zu drei Prozent der Kinder und bis zu acht Prozent der Jugendlichen an Depressionen leiden.
Die Tanz- und Bewegungstherapie ist eine Form der Psychotherapie, in der die Bewegung als primärer Ansatz genutzt wird, um eine emotionale und körperliche Integration jedes Einzelnen zu fördern.