In den lichtärmeren Monaten wie Herbst und Winter bekommen wir zu wenig Licht. Am Morgen verlassen wir noch in der Dunkelheit das Haus und kehren abends bei Dunkelheit zurück.
Fast jeder erinnert sich an unangenehme Erlebnisse beim Zahnarzt. Oftmals gehen diese Erinnerungen in die Kindheit zurück, als man das erste Mal einen Zahnarzt aufsuchte, der einem mit unangenehmen Instrumenten und pfeifenden Geräuschen Schmerzen an den Zähnen bereitete.
Angst warnt den Menschen vor Gefahr und ist daher lebenswichtig. Eine Phobie allerdings, auch phobische Störung, ist eine krankhafte, das heißt unbegründete und übermäßige Angst vor objektiv ungefährlichen Dingen, Situationen, Gegenständen, Tätigkeiten oder Personen.
Stimmungsschwankungen und den Wechsel zwischen Freude und Kummer in den verschiedenen Abstufungen kennt jeder Mensch. Wenn die Stimmung sich jedoch verselbständigt und nicht mehr steuern lässt, liegt eine affektive Störung vor. Diese Störung kann unterschiedliche Formen annehmen und sich sowohl in einer Depression wie in einer Manie äußern.
Lange Zeit wurde angezweifelt, ob es Depressionen bei Kindern überhaupt gibt. Inzwischen ist durch Studien belegt, dass bis zu drei Prozent der Kinder und bis zu acht Prozent der Jugendlichen an Depressionen leiden.
Alle Jahre wieder, steigt die Zahl der depressiven Erkrankungen in der Winterzeit sprunghaft an. Allein in Deutschland leiden jedes Jahr bis zu 800.000 Menschen, darunter zwei Drittel Frauen, unter einer Winterdepression, in Fachkreisen auch als saisonal abhängige Depression (SAD) bezeichnet.
Ungefähr 60% der deutschen Bevölkerung geben an, leichte bis mittelgroße Angst vor dem zahnärztlichen Praxisbesuch zu haben, 15% davon haben eine überdurchschnittliche Angstausprägung.