Tiergesundheit

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Alle Jahre wieder: Herbstgrasmilben

Alle Jahre wieder: HerbstgrasmilbeJedes Jahr, etwa um die gleiche Jahreszeit, werden in unserer Praxis vermehrt Patienten (sowohl Hunde als auch Katzen) mit starkem Juckreiz vorgestellt. Und jedes Jahr ist der Juckreiz bei vielen der Patienten auf einen Parasiten, der vermehrt in den Monaten Juni bis Oktober zu beobachten ist, zurückzuführen. Bei diesem Parasiten handelt es sich um die so genannte Herbstgrasmilbe (Neotrombicula autumnalis), die aber auch unter den Synonymen...

Die atopische Dermatitis

Ein Fallbericht aus unserer PraxisIn der letzten Ausgabe von Gesundheit aktuell haben wir Ihnen das Krankheitsbild der atopischen Dermatitis, einer Sonderform der Allergie vorgestellt. In dieser Ausgabe möchten wir Ihnen dieses Krankheitsbild mit seinen Symptomen und Begleiterkrankungen anhand eines Fallberichts aus unserer Praxis näher bringen. Ende Dezember 1999 wurde uns ein männlicher, unkastrierter, 9 Monate alter Boxer namens Donatus vorgestellt. Er litt unter...

Allergien bei Hunden

Die atopische DermatitisAllergien stellen eine Überempfindlichkeit des Organismus gegenüber Substanzen aus unserer Umwelt dar. In den Industrieländern sind Allergien schon seit Jahrzehnten auf dem Vormarsch. Man geht zurzeit in der Humanmedizin davon aus, dass alle 10 Jahre Allergien beim Menschen um 50 – 100 % zunehmen. Eine ähnliche Entwicklung ist leider auch in der Tiermedizin, speziell bei Hunden zu beobachten. Die Symptome der Allergien beim Hund sind vielgestaltig und...

Magen-Darm-Erkrankungen

Die wahrscheinlich häufigsten Symptome, aufgrund deren Hunde und Katzen in der Tierarztpraxis vorgestellt werden, sind Durchfall und Erbrechen. Gerade hier sind sich Tierbesitzer häufig sehr unsicher, wann es sich um einen vergleichsweise unkomplizierten Magen-Darm-Infekt handelt und wann eine ernste Erkrankung zugrunde liegt, die ein therapeutisches Eingreifen dringend erfordert. Zunächst muss in diesem Zusammenhang betont werden, dass es sich sowohl bei Durchfall als...

Therapien von Tumorerkrankungen bei Tieren

Wird bei einem Tier ein Tumor diagnostiziert, gilt es zunächst in einem ausführlichen Gespräch zwischen Tierhalter und Tierarzt die möglichen Therapien zu diskutieren. In diesem Gespräch sollten Erfolgsaussichten, Risiken, mögliche Nebenwirkungen, Dauer der Therapie aber auch die Kosten angesprochen werden. Wichtig in diesem Zusammenhang erscheint mir zu erwähnen, dass stets das Wohl des Tieres im Vordergrund stehen sollte. Nicht bei jedem Patienten (in Abhängigkeit von...

Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) des...

Ein relativ starkes Interesse unter Tierhaltern und Tierärzten hat die Hypothyreose aufgrund Ihrer vielgestaltigen Symptome erlangt. So sind immer wieder chronische Herzleiden, Hautprobleme oder auch Unfruchtbarkeit ursächlich auf eine Schilddrüsenunterfunktion zurückzuführen. Die große Vielfalt der Symptome gründet auf der Tatsache, dass die Schilddrüse nahezu den gesamten Stoffwechsel und somit alle Organsysteme reguliert. Prinzipiell unterscheidet man angeborene...

Tumorerkrankungen bei Tieren

Der erste (und wichtigste) Schritt stellt eine eingehende Allgemeinuntersuchung des betreffenden Patienten dar, bei der sich der Tierarzt zunächst ohne aufwendige Hilfsmittel einen Überblick über die Körperfunktionen des Patienten verschafft. Diese Untersuchung umfasst auch die eingehende Anamnese (Befragung des Besitzers zu Krankheitssymptomen oder sonstigen Auffälligkeiten). Dieser Teil der Untersuchung (so lapidar er auch erscheinen mag) liefert meist wertvolle Hinweise...
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