Erkrankungen der Iris

Erkrankungen der Iris

Die Iris oder Regenbogenhaut, ist die äußere Fortsetzung der Aderhaut (Choroidea). Die Iris ist meistens farbig durch die in ihr enthaltenen Pigmenten.

Manchmal kann sich die Farbe der Iris eines Auges ändern. Dies ist oft das Zeichen einer Entzündung. Folgen einer Entzündung kann unter anderem ein Grauer Star oder ein Grüner Star sein. Die häufigste Form der Entzündung der Iris ist allerdings die Iridozyklitis. Bei der Iridozyklitis sind die Ursachen sehr vielfältig. Die Symptome der Iridozyklitis reichen von Augenschmerzen, Lichtscheu, schlechteres Sehen durch Trübungen des Glaskörpers oder des Kammerwassers, träge Pupillenreaktion, Farbänderung der Pupille und Eiweißablagerungen in der Hornhaut bis hin zu Verklebungen der Hornhaut mit der Pupille.

Wird vom Augenarzt eine Iridozyklitis festgestellt, so sollte der Patient unbedingt auch zu einem Internisten gehen, damit eine fachgerechte Abklärung der Ursachen erfolgen kann.

Bei der Therapie der Iridozyklitis wird die Iris zunächst medikamentös ruhiggestellt, d.h. in die geweitete Stellung gebracht. Die geschieht mit Atropintropfen. Weiter wird die Entzündung mit entzündungshemmenden Substanzen und Antibiotika behandelt. Als günstig hat sich ebenfalls trockene Wärme (Rotlicht) erwiesen. Bei einer chronischen Entzündung ist eine Kur sinnvoll.