Augen

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Stabsichtigkeit (Astigmatismus)

Bei normalsichtigen sowie bei kurz- oder weitsichtigen Personen ist die Hornhaut gleichmäßig kugelförmig geformt. Parallel einfallende Lichtstrahlen werden gebündelt und punktförmig auf der Netzhaut abgebildet. Bei der Stabsichtigkeit liegt der refraktive Fehler fast immer in einer Verkrümmung der Hornhaut. Die Hornhaut ist in der einen Richtung stärker gekrümmt als in einer anderen, sie ist eher wie ein Ei denn wie eine Kugel geformt. Dadurch gibt es überhaupt keinen...

Augenlidkrampf (Blepharospasmus)

Durch die unwillkürlichen Kontraktionen des Musculus orbicularis oculi (Ringmuskel, der für den Augenschluss zuständig ist) kommt der Blepharospasmus, auch Lidkrampf genannt, zustande. Dieser zeichnet sich durch unregelmäßiges Blinzeln, einem Fremdkörpergefühl im Auge und vermehrten Verkrampfungen der Lider bis hin zum zeitweiligen unwillkürlichen Lidschluss aus. Die Betroffenen können sozusagen funktionell erblinden. Der Lidkrampf ist eine Form der so genannten fokalen...

Mit der Restitutions-Therapie Sehsörungen...

Bei halbseitiger Blindheit kann eine wissenschaftlich geprüfte Sehtherapie helfen, die Visuelle Restitutions-Therapie (VRT). Es handelt sich dabei um eine computergestützte Sehtherapie, die zu Hause ohne Einnahme von Medikamenten, Operationen oder Krankenhausaufenthalten durchgeführt wird. Viele Betroffene wurden bisher mit der VRT behandelt. Über 65% der Patienten haben messbare Verbesserungen ihres Sehens erzielt und damit Erleichterungen im Alltagsleben (besser lesen,...

Weitsichtigkeit (Hyperopie)

Im Gegensatz zu Kurzsichtigen können Weitsichtige Gegenstände auch noch auf lange Distanzen klar erkennen. Aus nächster Nähe betrachtet, wirken sie jedoch unscharf. Deshalb sind vor allem Tätigkeiten wie Lesen, Schreiben oder Kochen ohne Brille problematisch. Die Weitsichtigkeit ist dadurch gekennzeichnet, daß der Augapfel zu kurz ist. Normalerweise beträgt die Länge des Achse, die von der Hornhaut bis zur Netzhaut reicht, etwa 24 mm. Bei dieser Länge des Augapfels...

Sehschärfe

Die Sehschärfe bezeichnet das Ausmaß der Fähigkeit eines Lebewesens, mit seinem Sehorgan Muster und Konturen in der Aussenwelt als solche wahrzunehmen. Die zentrale Sehschärfe wird medizinisch als Visus bezeichnet. Visus ist die Fähigkeit des Auges, zwei nahe beieinander liegende Punkte getrennt voneinander wahrzunehmen. Der Ort, an dem die Sehschärfe bestimmt wird, ist die Netzhautmitte, wo im Punkt des schärfsten Sehens die Zapfen für die Trennschäfte zuständig...

Retinitis pigmentosa

Retinitis pigmentosa ist die Bezeichnung für eine Gruppe von erblichen Augenerkrankungen, die eine Zerstörung der Netzhaut (Retina), des sehfähigen Gewebes am Augenhintergrund, zur Folge haben.

Geschwüre

Das Augenlid ist eine dünne, aus Muskeln und Haut bestehende Falte, die die Augen bedeckt. Das Lid verteilt bei jedem Lidschlag Tränenflüssigkeit. Es reinigt dabei die Hornhaut und benetzt sie, damit diese sauber bleibt. Zusätzlich schützt das geschlossene Lid das Auge vor mechanischen Einflüssen. Auch an den Augenlidern können sich verschiedene Geschwüre, sowohl gutartige, wie auch bösartigebilden. Viele gutartige Geschwüren bilden Knötchen oder plattenartige...
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