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Lymphome hinterlassen Spuren im Blut

Neues Verfahren kann verschiedene Krebsarten des Lymphsystems aufspüren. Krebserkrankungen des Lymphsystems könnten in Zukunft mit einem einfachen Bluttest diagnostiziert werden: Die Menge zweier bestimmter Proteine im Blut zeigt sowohl an, welche Art von Lymphom bei einem Patienten vorliegt, als auch, in welchem Stadium sich der Krebs befindet. Der Test ist damit deutlich schneller und zuverlässiger als die bisherigen Diagnosemethoden, für die eine Gewebeprobe aus einem Lymphknoten untersucht werden muss.

 

Bösartige Zellen ins richtige Licht setzen

Krebsgewebe reagiert anders auf Laserbestrahlung als gesundes. Eine Gruppe von Wissenschaftlern der Universität von Utah hat entdeckt, dass mit Farbstoffen versetztes Krebsgewebe bei Bestrahlung mit Licht Laserstrahlen aussenden kann. Ursache dafür ist die starke Verzweigung des bösartigen Gewebes, die zu einer erhöhten Streuung von Licht führt, so dass sich Bereiche sehr großer Intensität ausbilden. Sich an diesen Orten befindende Farbstoffmoleküle können somit zum Lasern angeregt werden.

 

Heller Hautkrebs breitet sich aus

Auffällige Hautveränderungen sollten nicht nur als kosmetisch störend abgetan werden. Dabei kann es sich durchaus um eine Form des hellen Hautkrebses handeln: ein so genanntes Basalzellkarzinom (Basaliom). Das ist zwar nicht ganz so aggressiv wie der gefürchtete schwarze Hautkrebs, aber bösartig ist es schon und zudem noch um ein Vielfaches häufiger.

 

Tumorzellen ziehen Leuchtspuren hinter sich her

Quantenpunkte machen den Weg einzelner Krebszellen sichtbar. Das Entstehen gefährlicher Krebsmetastasen kann dank eines neuen Verfahrens genauer beobachtet werden als bisher: Amerikanischen Forschern ist es gelungen, einzelne Krebszellen mit fluoreszierenden Nanokristallen zu markieren und deren Verbreitung im Körper von Mäusen anhand von Gewebeproben zu verfolgen.

 

Gestörter Blick in die Brust

Mammographie ist nicht bei allen Frauen gleich zuverlässig. Wie zuverlässig Brustkrebs bei einer Mammographie entdeckt wird, hängt von bestimmten körperlichen Voraussetzungen der Frau ab: Eine Hormonersatztherapie, eine frühere Brustoperation und ein verhältnismäßig geringes Körpergewicht beeinträchtigen Empfindlichkeit und Genauigkeit des Diagnoseverfahrens, haben britische Forscher in einer umfangreichen Studie herausgefunden.

 

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