Kein Sommertag ohne Mineralwasser

Kein Sommertag ohne Mineralwasser

Wenn die sommerlichen Temperaturen uns ins Schwitzen bringen, sind Müdigkeit und nachlassende Konzentrationsfähigkeit schnell die Folge des Flüssigkeitsverlusts. Körperliche und geistige Fitness sind nämlich nur dann gewährleistet, wenn das Gehirn optimal mit Nährstoffen versorgt wird.

Dabei spielt ausreichendes Trinken eine besonders große Rolle, weil der Organismus alle Substanzen nur in gelöster Form aufnehmen kann. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt schon bei normaler körperlicher Betätigung eine Flüssigkeitsaufnahme von 1,5 bis 2 Litern am Tag, um die Wasserverluste des Körpers auszugleichen. Vor allem bei hohen Temperaturen beugt kontinuierliches Trinken Austrocknung, Leistungsabbau und Kreislaufschwäche vor. Der Griff zur Mineralwasserflasche sollte also für jeden zu einer festen Gewohnheit werden. Schon vor dem Frühstück erfrischt ein Glas Mineralwasser und hilft beim Wachwerden. Während des Tages sorgt ein Viertelliter pro Stunde dafür, den Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht zu halten.

Natürliches Mineralwasser enthält Mineralstoffe und Spurenelemente in gelöster Form - aber keine einzige Kalorie. Nicht bei jedem Wasser, das es zu kaufen gibt, handelt es sich allerdings um natürliches Mineralwasser. Es gibt z. B. auch Quellwasser, das nicht das Kriterium der ursprünglichen Reinheit erfüllen muss. Oder industriell hergestelltes Tafelwasser, das künstlich aus verschiedenen Wassern gemischt werden kann. Nur ein Wasser, das ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllt, darf die gesetzlich geschützte Bezeichnung "natürliches Mineralwasser" tragen. Die Anforderungen dafür sind in der Mineral- und Tafelwasserverordnung genau festgelegt. Zur Sicherheit des Konsumenten wird die Qualität des Mineralwassers ständig überprüft. Durch betriebseigene Labors der Mineralbrunnen, von unabhängigen Instituten und von der Lebensmittelüberwachung, die auch Proben im Getränkehandel oder im Supermarkt nimmt. Mineralwasser darf in seiner natürlichen Beschaffenheit nicht verändert werden. Erlaubt sind lediglich der aus optischen oder geschmacklichen Gründen notwendige Entzug von Eisen und Schwefel sowie der Entzug oder Zusatz von Kohlensäure. Derartige Veränderungen müssen auf dem Etikett angegeben werden.

Wer die Abwechslung liebt, kann sich eine Fruchtsaft-Schorle oder einen exotischen Mineralwasser-Cocktail mixen. Aber auch als Begleiter von alkoholischen Getränken ist Mineralwasser ideal geeignet. Weinkenner empfehlen, ein Mineralwasser mit niedrigem Salz- und Kohlensäuregehalt zu wählen, das den edlen Tropfen unverfälscht zur Geltung bringt. Und auch beim Kaffee-Genuss sollte man nicht vergessen, immer begleitend ein Glas Mineralwasser zu trinken. In südeuropäischen Ländern ist es üblich, zum Kaffee oder Espresso ein Glas Mineralwasser zu servieren. Das im Kaffee enthaltene Koffein entzieht dem Körper Flüssigkeit. Mineralwasser gleicht diesen Verlust wieder aus, ohne den Kaffeebohnen geschmacklich Konkurrenz zu machen. Als Faustregel gilt bei Koffein wie bei Alkohol: Es sollte die doppelte Menge Mineralwasser als Ausgleich getrunken werden.