Zwiebel (Allium cepa L.)

Die ausnahmslos in Kulturen angebaute Zwiebel kommt in verschiedenen Sorten vor und ist eine ausdauernde oder zweijährige, 60 bis 120 cm hoch wachsende Pflanze. Sie bildet einen blütentragenden Schaft, der länger als die röhrenförmigen Blätter sind. Die weißen oder hellvioletten Blüten stehen mit oder ohne Brutzwiebeln in einer kugeligen Scheindolde. Die trockenen äußeren Häute der Zwiebelsorten unterscheiden sich in ihrer Farbe und können weiß, bräunlich-gelb oder rot sein.

 

Verwendet werden die frischen oder getrockneten, dick und fleischig gewordenen Blattscheiden und –ansätze und dienen als Nahrungsmittel, Gemüse und Gewürz.

 

Bei der Zwiebel wurden antimikrobielle, Blutfettwerte senkende, blutgerinnungshemmende und Blutzucker senkende Eigenschaften beobachtet. Der Saft frischer Zwiebeln ist ein altes Hausmittel gegen Erkältungskrankheiten und Husten. Frischer Zwiebelsaft soll, auf die Haut aufgetragen, auch bei Insektenstichen helfen. Weiter findet die Zwiebel Anwendung als vorbeugende Behandlung altersbedingter Gefäßerkrankungen, Appetitlosigkeit, Bronchitits, Osteoporose und Blutergüssen.

Synonyme: Zwiebel, Allium cepa L., Brutzwiebel, Scheindolde
Zurück zum Lexikon