Gesundheit
Was tun bei Sodbrennen

Was tun bei Sodbrennen

Wer hätte das nicht schon erlebt? Nach einem üppigen Mahl, einem besonders trockenen "Roten", oder auch nach zuviel "Süssem" - der Magen wehrt sich und schickt seine Säure die Speiseröhre hinauf.

Sodbrennen ist eine häufige Begleiterscheinung unserer meist zu unausgewogenen Ernährung geworden. Auch den "Aufwecker" Kaffee und die "Genussmittel" Alkohol und Nikotin, zu häufig und in zu grossen Mengen einverleibt, nimmt uns unser Magen übel. Allerdings nutzt auch der beste Speiseplan wenig, wenn zu hastig gegessen und die Nahrung nicht ausreichend gekaut und zerkleinert wird.

Hektik und Stress tun ein Übriges, um den Magen unter Druck zu setzen, der sich dann in der beschriebenen Form zur Wehr setzt. Langfristig hilft ein sorgfältig zusammengestellter Speiseplan, eine langsame Nahrungsaufnahme und die weitgehende Vermeidung von Hektik und Stress. Doch das ist oft leichter gesagt als getan und bei akutem Sodbrennen auch nicht hilfreich. Hier bringen entsprechende Medikamente aus der Apotheke oder dem gut sortierten Drogeriemarkt, die die Magensäure binden, die gewünschte Linderung. Wer allerdings häufiger und sehr stark unter Sodbrennen leidet, der sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Doch nicht nur den Magen, auch unseren Darm strapazieren wir über Gebühr durch falsche Ernährungsweise, hastiges Essen, zu wenig körperliche Aktivitäten und eine insgesamt ungesunde Lebensweise. Zu viel Rohkost, scharfe Gewürze, Hülsenfrüchte, Zwiebeln, Kohl, gebratenes Fleisch, fette Speisen, aber auch Kaffee, Schokolade und grob geschrotete Vollkornprodukte fördern die Gasbildung in diesem Teil unseres Verdauungsapparates. Unangenehme, zuweilen auch schmerzhafte Blähungen sind die Folge. Auch hier kann ein ausgewogener Speiseplan Abhilfe schaffen. Darüber hinaus: Durch langsames Essen, gründliches Kauen und Förderung des Blutkreislaufs - wie wär's mal mit ein wenig Bewegung? - kann man viel für die Verbesserung des Gasaustauschs zwischen Darm, Blut und Lunge tun. In akuten Fällen hilft auch hier Ihr Apotheker durch geeignete Präparate.

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