Gesundheit
Unsere Hände-ein Spiegel der Gesundheit

Unsere Hände - ein Spiegel der Gesundheit

Wohin schweift der Blick, wenn man einem Menschen zum ersten mal begegnet? Sicherlich schaut man zuerst ins Gesicht, betrachtet die Augen, die Haare und die Frisur sowie natürlich auch die Figur.

Aber viele Personen richten ihr Augenmerk auch auf die Hände ihres Gegenübers, da man dahinter verborgene Botschaften vermutet. Hände sind längst nicht nur ein Werkzeug des Körpers, sondern stellen ebenfalls ein wichtiges Kommunikationsmittel dar. Wir gestikulieren mit unseren Händen und verleihen somit unseren Gefühlen und Worten Nachdruck. Man kann sie als persönliche Visitenkarte eines jeden Menschen betrachten, denen man nicht zu wenig Beachtung schenken sollte. Gerade jetzt im Winter, wo Hände unter klirrender Kälte zu leiden haben, ist eine extra Portion Pflege besonders wichtig.

Waschen, cremen, pflegen

Da wir mit unseren Händen alles greifen und anfassen ist es ganz klar, dass sie den Bakterienherd Nummer eins darstellen. Häufiges Händewaschen ist unter diesem Gesichtspunkt unentbehrlich, was leider aber auch schnell zum Austrocknen der Haut führt.

Deshalb sollten die Hände stets mit einer milden Seife gereinigt werden, die der Haut intensive Feuchtigkeit spenden. Die Hände werden sanft gereinigt und lang anhaltend vor dem Austrocknen geschützt. Spülen Sie Ihre Hände am besten mit kaltem Wasser kurz nach, damit sich die Poren wieder schließen und so die Feuchtigkeit besser gespeichert wird. Vergessen Sie abschließend nicht, Ihre Hände gut einzucremen. Insbesondere die Haut der Handoberseite benötigt viel Feuchtigkeit, da sie viel zarter als die Handinnenflächen ist. Geben sie deshalb die Handcreme auf eine der Handoberseiten und reiben anschließend die beiden Oberseiten gegeneinander.

Die Extraportion Pflege

Bei rauen aber nicht rissigen Händen können Sie die Haut mit einem sanften Peeling wieder geschmeidig pflegen. Es entfernt die abgestorbenen Hautschüppchen, verbessert die Durchblutung und macht die Hände für die darauf folgende Pflege besonders aufnahmefähig. Cremen Sie anschließend Ihre Hände besonders dick ein oder reiben diese mit Weizenkeim- oder Mandelöl ein. Ziehen Sie dann Baumwollhandschuhe über und lassen das über Nacht einwirken. Durch den "Saunaeffekt" können die Hände verstärkt die Wirkstoffe aufnehmen und sind am nächsten morgen garantiert samtweich. Gönnen Sie Ihren Fingernägeln einmal wöchentlich ein pflegendes Nagelbad. Hierzu baden Sie Ihre Nägel ca. 5 Minuten in Olivenöl, welches Sie mit Zitronenschalenöl gegen brüchige Nägel anreichern können.

Fingernägel - ein Spiegel unserer Gesundheit

Fingernägel wachsen im Durchschnitt bis zu 0,4 mm pro Woche und verraten einiges über den Gesundheitszustand des Besitzers. Sind sie rosa, unbeschädigt und ohne Rillen und Flecken, so weist dies auf eine gute körperliche Verfassung hin. Glanzlose, rissige und verformte Nägel können dagegen ein Indiz für Vitamin- und Mineralstoffmangel sein. Aber auch Allergien, Hauterkrankungen sowie Verdauungs- oder Durchblutungsstörungen können für weniger gesunde Nägel verantwortlich sein. Weiße Flecken in den Nägeln weisen meist auf einen Mangel an Zink hin. Trockene und brüchige Nägel können mit speziellen Aufbaupräparaten, die Biotin enthalten, gekräftigt werden.

Kleines 1x1 der Nagelpflege

Zu schönen zarten Händen gehören auch perfekt gepflegte Fingernägel. Dies kann man schon ohne riesigen Aufwand erreichen, wenn man einige wichtige Punkte beachtet. Schieben Sie die Nagelhaut mit einem Rosenholzstäbchen vorsichtig zurück. Sie können auch vorher einen Nagelhautentferner zum Aufweichen verwenden, womit das Zurückschieben leichter gelingt und überflüssige Hautstückchen sich lösen. Schneiden Sie jedoch niemals die Nagelhaut mit einer Schere ab, da sie dadurch nur dicker nachwächst. Bevor Sie nun mit dem Kürzen der Nägel beginnen, achten Sie darauf, dass Ihre Nägel vollkommen trocken sind. Ansonsten können die aufgequollenen Nägel beim Feilen leicht beschädigt werden.

Verwenden Sie bei Ihrer Maniküre ausschließlich Nagelfeilen. Scheren oder Nagelklipper können kleine Risse in den Nägeln verursachen, die die Nagelstruktur aufspalten. Bei brüchigen Nägeln eignen sich insbesondere Sandblattfeilen, da sie nagelschonender sind. Diamantfeilen kommen am besten bei festen und kräftigen Nägeln zum Einsatz. Mit der groben Seiten werden die Nägel gekürzt, während die feinere Seite zur Glättung verwendet wird. Feilen Sie niemals bloß hin und her, da dies zum Splittern ihrer Nägel führt! Stattdessen feilen Sie mit kurzen Bewegungen in eine Richtung und zwar vom Rand zur Nagelspitze. Empfehlenswert ist eine möglichst gerade statt spitze Nagelform, da so der Nagel stabiler wachsen kann.

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