Gesundheit
Kleine Powerkörner in der basischen Ernährung

Kleine Powerkörner in der basischen Ernährung

Selbst wenn glutenfreie Pflanzen wie z. B. Amarant, Buchweizen oder Quinoa von vielen Autoren als neutral oder sogar als leicht säureüberschüssig eingestuft werden, sind sie doch äußerst wertvolle Lebensmittel. Die kleinen Körner gelten als wahre Vitamin- und Mineralstoffwunder und sie enthalten jede Menge sekundäre Pflanzenstoffe sowie ungesättigte Fettsäuren.

Zudem sind die sie frei von negativen Begleitstoffen wie beispielsweise Cholesterin oder Purine. Ein weiteres Plus ist die höhere biologische Wertigkeit ihres Eiweißes gegenüber glutenhaltigem Getreide, und dabei werden sogar alle essentiellen Aminosäuren geliefert – wahre Powerkörner, die gerade bei Sportlern, Vegetariern und Veganern sehr geschätzt werden.

Kleine Körner mit großen Extras

  • Quinoa macht glücklich: Quinoa enthält besonders große Mengen an Tryptophan. Diese Aminosäure ist für die Bildung des Glückshormons Serotonin zuständig. 
  • Tun Sie Ihren Gefäßen etwas Gutes: Das Flavonoid Rutin in Buchweizen stärkt die Blutgefäßwände. 
  • Buchweizen senkt den Blutzuckerspiegel: Studien haben ergeben, dass Buchweizen verschiedene Stoffe enthält (unter anderem Chiro-Inositol), die den Blutzucker regulieren können.
  • Schönheit von Innen: Buchweizen und Hirse enthalten besonders viel Silizium. Das wirkt sich äußerst positiv auf Haare und Fingernägel sowie das Hautbild aus. 

Ob als leckeres Frühstück, Bratling, Beilage oder auch als Salat – glutenfreie Pflanzen sind ein perfektes Beispiel dafür, dass die alleinige Beurteilung nach basenbildend oder säureüberschüssig nicht ausschlaggebend dafür ist, wie gesund ein Lebensmittel wirklich ist.

Tipp: Amarant oder Quinoa gibt es gepufft zu kaufen, sodass sie ohne zu kochen sofort zu verwenden sind.

 

ERNÄHRUNGSTIPP VON

 

 

 

- JENNIFER BOLL -

Ernährungswissenschaftlerin
und Autorin von Ratgebern
wie basische Ernährung und Entschlackung

 

 

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