Flüssigkeitsmangel

Flüssigkeitsmangel

Ein ausgeglichener Wasserhaushalt ist Voraussetzung für das Funktionieren des gesamten menschlichen Organismus, denn Wasser ist Hauptbestandteil aller Zellen und Körperflüssigkeiten, dient als Baustoff, Lösungs-, Transport- und Kühlmittel und schützt vor Verdunstung und Überhitzung.

Schon nach wenigen Tagen kann Flüssigkeitsverlust zu schweren gesundheitlichen Schäden führen. Darunter fallen Bluteindickung, Schwäche, Schwindel bis hin zur Bewußtlosigkeit.

Mit anhaltendem Wassermangel ist der Körper nicht mehr in der Lage, harnpflichtige Substanzen ausreichend auszuscheiden. Nieren- und Kreislaufversagen sind die Folge. Stress, das im Alter nachlassende Durstgefühl, Inkontinenz sowie mangelnde Gewohnheit sind oft der Grund, warum wir zuwenig trinken. Verspüren wir Durst, weist dies bereits auf einen Flüssigkeitsmangel hin. Erhöhte Proteinzufuhr, Schwitzen, Fieber, körperliche Aktivität, trockene Luft sowie Durchfall, sind Faktoren, die noch zu einem gesteigerten Flüssigkeitsbedarf führen. Um einer Dehydratation (Austrocknung) vorzubeugen, muß dieser durch ausreichendes Trinken gedeckt werden. Mundtrockenheit, steigende Körpertemperatur, Kopfschmerzen oder schlaffe Haut sowie Verstopfung sind Anzeichen eines Flüssigkeitsmangels.

Hiervor schützt eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von mindestens 2,3 Litern. Der größte Teil, ca. 1,5 Litern sollte über Getränke und die restliche Menge über das Essen aufgenommen werden. Ideale Durstlöscher sind Mineralwasser, Schorlen und ungesüßte Früchte- und Kräutertees. Wichtig ist regelmäßig über den Tag verteilt zu trinken und nicht den tagsüber entstandenen Flüssigkeitsverlust am Abend aufzufüllen. Die Erstellung eines Trinkplanes stellt eine gute Möglichkeit dar, um an das ausreichende Trinken zu erinnern. Sinnvoll ist es, bereits morgens die Trinkmengen bereitzustellen und diese anhand des Trinkplanes zu kontrollieren.