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Was tun bei Lippenherpes

Besonders im Herbst und Winter sollte der Lippenpflege besondere Beachtung geschenkt werden. Denn spröde und aufgerissene Lippen bieten dem Herpesvirus eine willkommene Angriffsfläche.
Was tun bei Lippenherpes

Gerade Depressionen oder ein Infekt sowie Sonnen- oder Höhenstrahlung begünstigen eine Infektion. All diese Ursachen sind während der kalten Jahreszeit häufig.

Jetzt ist die Zeit der Erkältungskrankheiten, der "Winterdepressionen" oder des Skiurlaubs, welcher eine ungewohnte Sonnenbestrahlung mit sich bringt. In den Bergen ist die Belastung durch UV-B Strahlen stark erhöht, denn der Schnee reflektiert die Strahlung und die Sonne kann die klarere und "dünnere" Luft stärker durchdringen. Die richtige Lippenpflege kann hier vorbeugend wirken. Eine Übertragung des Virus (man unterscheidet Typ I und Typ II) geschieht durch Tröpfchen-, Kontakt- oder Schmierinfektion. Der Herpes simplex ist eine der häufigsten Ursachen für Viruserkrankungen. Oft wird die Erkrankung aber nur als kosmetisches Problem angesehen.

Die äußeren Anzeichen sind zumeist Bläschenbildung an den Übergangsstellen von Haut und Schleimhaut. Man unterscheidet sechs verschiedene Verlaufsformen. Eine Infektion findet oft schon im Kleinkindalter statt und verläuft meist subklinisch. Wenn die Lippenbläschen auftreten, sollte man umgehend und schnell handeln, denn der Lippenherpes ist eine chronische Erkrankung, die auch zu Komplikationen führen kann und mangelnde Leistung der Immunabwehr offenbart. Eine Erkrankung an Herpes simplex kündigt sich meist durch Juckreiz, Spannungsgefühl, Trockenheit der betroffenen Stellen und Brennen an. Als Prophylaxe sollte auf eine ausgewogene Vitaminzufuhr geachtet werden, bspw. kann mit Vitamin A auch die betroffene Hautpartie zur Linderung betupft werden. Ist es zu einer Infektion gekommen, hat sich ein Mittel aus der Naturheilkunde besonders bewährt. Sehr effektiv bei Infektionen mit beiden Typen des Herpes Virus ist die Behandlung mit Melisse (Melissa officinalis). Ihre wasserlöslichen Stoffe, auch Lamiaceengerbstoffe genannt, sind innerlich wie äußerlich wirksam. Aufgrund ihres ätherischen Öles wirkt Melisse auch antibakteriell. Man vermutet, dass dieser Effekt durch die Anbindung von Gerbstoffen der Melisse an Virus- und Zellmembranproteine herbeigeführt wird.

Phytotherapeutika spielen eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Herpes. Sie bewirken zunächst eine symptomatische Linderung und werden als Erste-Hilfe-Mittel eingesetzt. Die Heilmittel werden zumeist äußerlich angewandt, als Tinktur oder Salbe. Besonders die immunstimulierende und viruzide Wirkung der Kräuter bewirkt eine rasche Linderung.

Der Herpes simplex sollte nicht unterschätzt werden, denn erstens ist die Erkrankung chronischer Natur und zweitens sehen Forscher einen Zusammenhang von Herpeserkrankungen und späteren Auftreten von Tumoren, insbesondere eine Begünstigung des Herpes simplex Typ I im Bereich von Lippen und Nase.

Für weitere Informationen zum Thema Herpes wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an Ihren Arzt oder Apotheker.

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