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Wie stellt der Arzt Fußpilz fest
Es ist nicht ganz leicht, den widerstandsfähigen Pilzsporen auf die Spur zu kommen. Die Infektion beginnt meist zwischen dem mittleren und dem nächst kleineren Zeh. Dort rötet sich fast unbemerkt die Haut, wird zunächst trocken und schuppig. Bemerkt wird der Fußpilz meist erst dann, wenn es zwischen den Zehen zu jucken oder zu brennen beginnt. Anschließend schält sich die Haut an einigen Stellen ab. So entstehen leicht blutende oder nässende Risse, durch die Bakterien eindringen können. Wegen der unterschiedlichen Erscheinungsformen ist Fußpilz für den Laien nur sehr schwer zu diagnostizieren. Bei Verdacht auf Fußpilz, sollten Sie sofort ein Mittel gegen die Pilzerkrankung - ein Antimykotikum - anwenden. Je früher Sie damit beginnen, desto schneller sind Sie die Parasiten wieder los. Viele erkennen ihren Fußpilz schon recht genau und wissen, was zu tun ist. Immer wiederkehrende Beschwerden oder ausgedehnte betroffene Stellen bedürfen allerdings der Hilfe eines Arztes.
Dieser führt zunächst eine Blickuntersuchung der Haut mit den eigenen Augen und einer speziellen UV-Lampe durch. Durch die charakteristischen Symptome von Fußpilz wie schuppige und weißlich aufgequollene Haut, feine Hautrisse zwischen den Zehen, eine Hautrötung, nässender Ausschlag und starker Juckreiz kann der Arzt in der Regel eine Pilzinfektion diagnostizieren. Im Zweifelsfall erfolgt die Diagnosestellung anschließend durch entnommene Proben aus dem Gebiet der erkrankten Haut und anhand einer mikroskopischen Untersuchung dieser Schuppen der Hautregion. Andere Ursachen für die bestehenden Beschwerden, wie Allergien oder Durchblutungsstörungen, können somit ausgeschlossen und der genaue Erreger bestimmt werden.
Oft ist es auch notwendig, aus den gewonnenen Proben eine sogenannte Kultur anzulegen, was auf speziellen Nährböden geschieht. Dieser Nährboden muß dann für mehrere Tage, manchmal auch Wochen, bei bestimmten Temperaturen bebrütet werden. Aus dem Aussehen der dann entstandenen Kulturböden kann man weitere Rückschlüsse auf den zugrundeliegenden Pilz ziehen. In bestimmten Fällen sind Blutuntersuchungen, die oft sehr aufwendig sind, notwendig. Anhand der Diagnose durch den Facharzt kann ein Antipilzmittel (Antimykotikum) gezielt gegen diese Pilzart eingesetzt werden.
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