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Damit aus kleinen Wunden keine große Sache wird 
Sommerzeit ist Reisezeit. Und wer freut sich nicht auf einen Urlaub voller Abenteuer, sei es mit den Kindern am Strand, bei einem Trekkingurlaub in den Alpen, oder einer Sight-Seeing Tour mit dem Auto durch die Toscana.
Und der Urlaub sollte möglichst durch nichts beeinträchtigt werden. Doch unliebsame Überraschungen gibt es immer. Seien es Schnittverletzungen durch Glasscherben oder Muschelschalen am Strand, Abschürfungen nach dem Ausrutschen auf einem Geröllfeld, Verbrennungen am Grill auf dem Campingplatz und, und, und....
Kleine Verletzungen passieren im Urlaub sehr schnell. Und häufig entsprechen die hygienischen Bedingungen nicht unserem gewohnten Standard, so dass es leicht zu Infektionen kommen kann. Damit kann aus Wunden schnell eine größere Sache werden. Anzeichen für eine Entzündung sind Rötung, Überwärmung, Schwellung, Schmerzen und eitriges Sekret im Wundbereich.
Die Ursachen für kleinere Verletzungen sind vielfältig. So sind Schnittwunden meist tiefere Verletzungen, bei denen (kleinere) Blutgefäße durchtrennt sind. Die Wunden bluten mehr oder weniger stark und haben glatte Wundränder. Durch das Schnitt-"Werkzeug" können Erreger in die Wunde gelangen und eine Infektion verursachen.
Schürf- und Risswunden sind dagegen oberflächliche Verletzungen, bei denen kaum Blutgefäße durchtrennt sind. Da die Nervenendigungen frei liegen, sind diese Wunden oft sehr schmerzhaft. Schürfwunden sondern viele Wundsekret ab. Diese Wunden entstehen häufig durch entsprechenden "Kontakt" mit dem Erdboden und sind meist stark verschmutzt. In diesen Fällen ist die Gefahr einer bakteriellen Infektion besonders groß.
Brandwunden sind ebenfalls sehr schmerzhaft. Man unterscheidet 4 Schwere-grade. Bei Grad I ist nur die Oberhaut betroffen (z.B. Sonnenbrand). Von Grad II a spricht man bei einer Schädigung der Oberhaut mit Blasenbildung (z.B. Verbrühungen mit heißem Wasser). Dabei können sich geöffnete Blasen leicht mit Bakterien infizieren. Bei Grad II b ist zusätzlich die Unterhaut geschädigt. Bei Verbrennungen III. und IV. Grades ist die gesamte Haut bzw. auch Muskeln, Nerven und Knochen betroffen. Diese Verbrennungen müssen sofort in ärztliche Behandlung.
Kleinere und oberflächliche Wunden können durchaus selbst behandelt werden. Dabei sollten alle Wunden möglichst rasch von Verschmutzungen und Fremdpartikeln befreit werden, z.B. durch Spülen mit klarem Wasser oder mit einer Pinzette. Brandwunden sollten möglichst sofort ca. 15 Minuten mit kaltem Wasser gekühlt werden.
Eine saubere, nicht infizierte Wunde heilt in der Regel problemlos ab. Da Bakterien jedoch überall vorkommen, ist eine Wunde praktisch nie keimfrei. Daher ist es wichtig, eine Vermehrung der Bakterien in der Wunde zu vermeiden und die daraus resultierende Gefahr von Komplikationen zu minimieren. Neben der Säuberung der Wunde empfiehlt sich zusätzlich eine medikamentöse Therapie mit einem Lokalantibiotikum, um Wundinfektionen bereits im Anfangsstadium vorzubeugen.
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Anwendungsgebiete Infektionsgefährdete und infizierte Hautverletzungen oder Wunden, Verbrennungen, eitrige Hautentzündungen, Unterschenkelgeschwüre, durch Keime hervorgerufene oder komplizierte Hautausschläge (mikrobielle oder sekundär infizierte Ekzeme), Soorpilzbefall der Haut. Bei Lippenbläschen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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