Gesundheit aktuell
Fiebermessen ohne Risiko
In Kürze kommen neuartige Fieberthermometer, sogenannte "Temperatur-Monitore" auf den Markt, die erstmals eine konstante Überwachung der Körpertemperatur außerhalb der Intensiv-Medizin ermöglichen, indem sie die Temperatur kontinuierlich erfassen, speichern und aufbereiten. Ein Gerät wurde speziell für die Beaufsichtigung des Temperaturverlaufs bei Neugeborenen und Kleinkindern entwickelt. Mit Hilfe des handflächengroßen Temperatur-Monitors kann die Körpertemperatur bequem über einen längeren Zeitraum kontrolliert werden. Die einfache Bedienung und die Möglichkeit, die Zeitabstände für die Erfassung der Messdaten frei zu wählen, bieten darüber hinaus ein hohes Maß an Komfort. So sind bis zu 70 gespeicherte Messwerte jederzeit abrufbar, um z.B. durch einen Arzt analysiert zu werden. Außerdem können Alarmwerte programmiert werden, bei deren Über- bzw. Unterschreiten ein akustisches Warnsignal abgegeben wird. Dadurch eignet sich das Gerät ideal zum Gebrauch in Verbindung mit einem Babyphone.
Die zweite Gerätereihe bietet einen mobilen Temperatur-Monitor, der speziell im Klinik-Bereich bei der postoperativen Überwachung von Patienten zum Einsatz kommt. Ein Schwerpunkt für die Anwendung der Temperatur-Monitore liegt im Erkennen und Überwachen von Fieberkrämpfen. Von diesem Phänomen sind in erster Linie Kleinkinder betroffen. Mit den neuen Messgeräten wird das Einsetzen eines Fieberkrampfs umgehend erkannt und die Gegenmaßnahmen können ohne Verzögerung eingeleitet werden. Auch das regelmäßige manuelle Messen bei Kindern, die zu wiederholten Anfällen neigen, kann entfallen.
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