Der Tetanus ist eine Infektionskrankheit durch ein spezielles Bakterium (=Clostridium tetani). Es gelangt über eine Hautverletzung durch Schmutz in den Köper und produziert ein Nervengift (=Neurotoxin), welches zu unkontrollierten Muskelkrämpfen führt. Die Folge ist eine Muskelsteifheit, z. B. im Kiefer und in den Extremitäten (=Arme und Beine). Die Dauer der beschwerdefreien Zeit (=Inkubationszeit) von der Infektion bis zum Ausbruch der Erkrankung beträgt 2 Tage bis 2 Monate, im Mittel 2 Wochen.
Der behandelnde Arzt fragt nach Verletzungen und Änderungen der Muskelfunktion. Sollte der Verdacht durch einfache Muskelfunktionsteste weiter erhärtet werden, erfolgt am besten eine Krankenhauseinweisung.
Schutz vor Tetanus bietet eine Impfung (=Immunisierung), die bereits im Kindesalter erfolgt und spätestens alle 10 Jahre aufgefrischt wird. Bei jeder größeren Hautverletzung wird der Impfschutz vom behandelnden Arzt an Hand des Impfpasses kontrolliert. Er entscheidet dann, ob der Schutz ausreicht oder eine aktive bzw. passive Immunisierung erforderlich wird. |