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Basilikum

Das Basilikum, auch Basilienkraut oder Herrenkraut genannt, ist eine Gewürzpflanze aus der Familie der Lippenblütengewächse. Der Name Basilikum leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet: "königliche Heilpflanze". Aus Indien kam das "Königliche Kraut" dann nach Europa. Seitdem ist es aus der mitteleuropäischen Küche nicht mehr wegzudenken. Basilikum ist eine einjährige, 20 bis 50 cm hoch wachsende Pflanze mit angenehm aromatischem Geruch. Je nach Rasse sind die Schmetterlingsblüten weiß, gelblichweiß oder rötlich gefärbt, die eiförmig oder länglich geformten Blätter grün bis weinrot. Verwendet werden die Blätter vornehmlich als Gewürz. Basilikumkraut enthält je nach Sorte, Herkunft und Erntezeitpunkt zwischen 0.04% und 0.7% ätherisches Öl mit den Hauptkomponenten Linalool, Estragol und Eugenol. Weiterhin kommen Gerbstoffe und Flavonoide vor. Da Estragol möglicherweise eine kanzerogene Wirkung hat, wird die Verwendung von Basilikumkraut und insbesondere des daraus gewonnenen ätherischen Öls zu medizinischen Zwecken nicht empfohlen


Basilikum-Samen brauchen viel Licht und zwischen 15°C und 20°C um zu keimen. Empfohlene Aussaat ist ab April in Anzuchtschalen, im Frühbeetkasten oder auf der Fensterbank. Die Samen nur leicht festdrücken, ohne dass sie von Erde bedeckt werden. Bis zum Blühbeginn erntet man die frischen jungen Blätter mit den Triebspitzen. Das fördert zugleich einen buschigen Wuchs. Da sich das Aroma beim Trocknen schnell verflüchtigt, wird Basilikum zum Konservieren gerne in Öl oder Essig eingelegt. Im Garten braucht Basilikum einen sonnigen windgeschützten Platz und nährstoffreiche lockere Erde. Regelmäßig düngen und dafür sorgen, dass die Erde nicht austrocknet. Kultur in Töpfen schützt vor Schneckenfraß. Das starke pfeffrige Aroma des Basilikums passt hervorragend zu Tomatengerichten und würzt Soßen, Salate, Butter oder Nudelgerichte. Achtung allerdings bei Kräuterölen und ?essigen. Diese sollen niemals mitgekocht werden.


Das Kraut wirkt appetitanregend, beruhigend, fiebersenkend und krampflösend. Verwendet wird es außerdem als Gurgelmittel bei Halsentzündungen und für Umschläge bei eiternden und schlecht heilenden Wunden. Als Tee trinkt man das Kraut bei Blähungen und Magenverstimmungen, aber auch bei Unruhe, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Rheuma oder Arthritis.

 
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