Gesundheit

Gastroenterologie

In der Gastroenterologie geht es um die Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie der verbundenen Organe Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse.

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Zoeliakie (einheimische Sprue, glutensensitive...

Die einheimische Sprue (= glutensensitive Enteropathie) oder auch Zoeliakie genannt ist eine Unverträglichkeit des Dünndarms gegenüber Gluten, einem Getreideeiweiß, welches in Roggen, Weizen, Gerste, Hafer oder Dinkel vorkommt. Bei den Betroffenen ruft diese Erkrankung Symptome wie Durchfall, Völlegefühl, Übelkeit, Gewichtsverlust, Blutarmut, Vitamin- und Eiweißmangel hervor. Im Kindesalter kann es durch eine aus der Zoeliakie resultierender gestörter Dünndarmfunktion zu...

Gallensteinleiden (Cholelithiasis)

Die Cholelithiasis (griech. Chole = Galle, lithos = Stein), auch Gallensteinleiden genannt, ist die häufigste und bedeutendste Erkrankung der Gallenblase und der Gallengänge. In den westlichen Industrieländern entwickeln ca. 10 – 15% der Erwachsenen Gallensteine, allerdings klagen nur etwa 20% der Betroffenen über Beschwerden, etwa 80% der Gallensteine verhalten sich „stumm“. Bei der Cholelithiasis handelt es sich um die Ausbildung von festen Konkrementen in der Gallenblase...

Divertikulose, Divertikulitis

Unter einem Divertikel versteht man ganz allgemein eine Ausstülpung der Wand eines Hohlorgans (z. B. Darm, Harnblase, Speiseröhre) nach außen. Man unterscheidet angeborene Divertikel (so genannte echte Divertikel), bei denen sich die gesamte Wand mit all ihren Schichten ausstülpt, von erworbenen (so genannten Pseudo- oder falschen Divertikeln). Diese treten im Bereich der Durchtritte der die Schleimhaut versorgenden Blutgefäße durch die Wand des Darmes auf, da dies...

Krebserkrankung der Speiseröhre...

Der Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom) ist eine Erkrankung des höheren Lebensalter auftritt. Männer sind im Vergleich zu Frauen deutlich fünfmal häufiger betroffen. Es werden im wesentlichen zwei Arten von Ösophaguskarzinomen unterschieden, ausgehend von verschiedenen Zelltypen der Speiseröhrenschleimhaut. Die häufigste Art ist das sogenannte Plattenepithelkarzinom des Ösophagus (ca. 90%), meistens im mittleren und unteren Anteil der Speiseröhre angesiedelt (Bild 1). Die...

Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür

Das Magengeschwür (= Ulcus ventriculi) ist eine gutartige entzündliche Erkrankung des Magens, die – im Gegensatz zur Magenschleimhautentzündung (Gastritis) oder Erosion – mehrere Schichten der Magenwand betrifft. Das Ulcus duodeni (lat. ulcus = Geschwür, duodenum = Zwölffingerdarm) ist dementsprechend eine gutartige entzündliche Erkrankung, bei der es zu einem Defekt bis in die tiefen Wandschichten des Zwölffingerdarms hinein kommt. Zurzeit erkranken ca. 10% der...

Schmerzen beim Schlucken - ein ernstes Problem

Eine Schluckerschwernis für feste und/oder flüssige Speisen oder Getränke wird als Dysphagie bezeichnet. Treten beim Schlucken zusätzlich noch Schmerzen hinter dem Brustbein oder in der Magengrube auf, so spricht man von einer Odynophagie. Grundsätzlich werden Einschluckstörungen im Rachenbereich, die oftmals auch neurologische Ursachen haben können, von Schluckstörungen im Bereich der tubulären Speiseröhre unterschieden. Die Speiseröhre als muskulärer Transportschlauch...

Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür...

Die Befragung des Patienten bezüglich seiner Beschwerden und früherer Geschwürerkrankungen (=Anamnese) sowie die körperliche Untersuchung liefern nur erste Hinweise auf das Vorliegen eines möglichen Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwürs. Die aussagekräftigste Methode zur Feststellung eines Ulkus ist heute die Magen-Darm-Spiegelung (=Gastroduodenoskopie). Kann aus medizinischen Gründen eine Magen-Darm-Spiegelung nicht durchgeführt werden, ist es möglich, die Diagnose über eine...
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