Gesundheit

Gastroenterologie

In der Gastroenterologie geht es um die Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie der verbundenen Organe Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse.

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Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür

Das Magengeschwür (= Ulcus ventriculi) ist eine gutartige entzündliche Erkrankung des Magens, die – im Gegensatz zur Magenschleimhautentzündung (Gastritis) oder Erosion – mehrere Schichten der Magenwand betrifft. Das Ulcus duodeni (lat. ulcus = Geschwür, duodenum = Zwölffingerdarm) ist dementsprechend eine gutartige entzündliche Erkrankung, bei der es zu einem Defekt bis in die tiefen Wandschichten des Zwölffingerdarms hinein kommt. Zurzeit erkranken ca. 10% der...

Colitis ulcerosa (chronische Dickdarmentzündung)

Die Colitis ulcerosa ist eine chronisch entzündliche, meist in Schüben verlaufende Darmerkrankung, die vom Mastdarm ausgeht und sich auf den gesamten Dickdarm ausbreiten kann. Ein Befall des Dünndarms jedoch ist sehr selten. Das kontinuierliche und auf den Dickdarm beschränkte Ausbreitungsmuster grenzen die Colitis ulcerosa gegenüber dem Morbus Crohn ab. Es treten jährlich 2 bis 10 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohnern auf. Bei Frauen wird die Colitis ulcerosa geringfügig...

Gallensteinleiden (Cholelithiasis)

Die Cholelithiasis (griech. Chole = Galle, lithos = Stein), auch Gallensteinleiden genannt, ist die häufigste und bedeutendste Erkrankung der Gallenblase und der Gallengänge. In den westlichen Industrieländern entwickeln ca. 10 – 15% der Erwachsenen Gallensteine, allerdings klagen nur etwa 20% der Betroffenen über Beschwerden, etwa 80% der Gallensteine verhalten sich „stumm“. Bei der Cholelithiasis handelt es sich um die Ausbildung von festen Konkrementen in der Gallenblase...

Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür...

Die Befragung des Patienten bezüglich seiner Beschwerden und früherer Geschwürerkrankungen (=Anamnese) sowie die körperliche Untersuchung liefern nur erste Hinweise auf das Vorliegen eines möglichen Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwürs. Die aussagekräftigste Methode zur Feststellung eines Ulkus ist heute die Magen-Darm-Spiegelung (=Gastroduodenoskopie). Kann aus medizinischen Gründen eine Magen-Darm-Spiegelung nicht durchgeführt werden, ist es möglich, die Diagnose über eine...

Magenkarzinom (Magenkrebs) Teil 2

Ein Magenkrebs geht meist von Drüsenzellen aus (über 95%) (man spricht vom Adenokarzinom). Bei der mikroskopischen Untersuchung des entnommenen Gewebes kann der Pathologe die biologischen Eigenschaften des Tumors genauer bestimmen und Hinweise auf die Bösartigkeit des Tumors gewinnen. Es wird zwischen drei Typen von Magenkarzinomen unterschieden, dem so genannten Intestinaltyp, der zunächst klar begrenzt wächst, dem diffusen Typ, der bösartiger ist und rasch das umgebende...

Magenschleimhautentzündung (Gastritis)

Bei der Gastritis (umgangssprachlich auch "Magenkatarrh") handelt es sich um eine entzündliche Veränderung der Magenschleimhaut, die häufig auch mit einer Gewebsschädigung einhergeht.

Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) Da das Pankreaskarzinom im Anfangsstadium keine oder nur leichte unspezifische Beschwerden bereitet, ist die Diagnoseerstellung meist schwierig. Patienten suchen oft erst dann den Arzt auf, wenn sie schon schwere Symptome haben, zum Beispiel eine Gelbsucht oder Oberbauchschmerzen. Meist ist der Bauchspeicheldrüsenkrebs in dieser Situation schon weit fortgeschritten oder hat sogar Metastasen (Tochtergeschwülste) gebildet. Eine...
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