Gesundheit
Verhütung: Frauen wollen nicht täglich daran denken

Verhütung: Frauen wollen nicht täglich daran denken

Geht es um ihre Verhütungsmethode, wissen Frauen genau, was sie wollen: Zuverlässigkeit und eine einfache Anwendung. 41 Prozent der Frauen möchten nicht täglich daran denken. Die Lösung: Nicht-tägliche Verhütungsmethoden.

Sex ohne Verhütung ist für die meisten Frauen keine Option: 76 Prozent der sexuell aktiven Frauen nutzen eine Verhütungsmethode. Eine Umfrage unter deutschen Frauenärzten zeigte: Am häufigsten wird die Antibabypille verordnet, gefolgt von der Hormonspirale, dem Verhütungsring und der Minipille, die lediglich ein Gestagen enthält.

Für die Erstberatung der Patientinnen nehmen sich Frauenärzte rund 14 Minuten Zeit. Für die Auswahl des individuell passenden Verhütungsmittels ist ein ausführliches Beratungsgespräch beim Frauenarzt hilfreich. Eine Studie mit über 18.000 Teilnehmerinnen hat gezeigt, dass fast die Hälfte der Frauen nach einer Information zur Pille, dem Verhütungspflaster und dem Verhütungsring eine andere Methode gewählt hat als zuvor geplant.

Zuverlässigkeit uWahl des Verhütungsmittelsnd eine einfache Anwendung sind wichtige Kriterien für die Wahl einer Verhütungsmethode. Nach der Beratung durch den Frauenarzt entschieden sich viele Frauen für eine Methode, die diese Voraussetzungen erfüllt und nicht täglich angewendet werden muss: Die Entscheidung für das Verhütungspflaster, das einmal wöchentlich auf die Haut geklebt wird, stieg von fünf Prozent auf acht Prozent, die zugunsten des monatlich angewandten Verhütungsrings vervierfachte sich fast von acht auf 30 Prozent. Einer der Hauptgründe, sich für das Verhütungspflaster oder den Verhütungsring zu entscheiden, war für die Teilnehmerinnen die nicht-tägliche Anwendung. Gegen die Pille sprachen die tägliche Einnahme und die Angst, diese zu vergessen.

 

 

 

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