Gesundheit
Knieverletzungen häufige Folge beim Wintersport

Knieverletzungen häufige Folge beim Wintersport

Egal, ob beim Skifahren, Snowboarden oder Schlittschuhlaufen: Beim Hinfallen landet man oft hart auf den Knien. Diese extreme Stoßbelastung tut nicht nur weh, sondern kann das Kniegelenk schädigen.

Auch die weitverbreitete Ansicht, dass man bei einem bereits arthritischen Knie keine Kreuzbandoperation vornehmen soll, ist bereits widerlegt. Gerade ein bereits angegriffenes Gelenk braucht optimale Stabilität, um den Knorpelabrieb zu minimieren. Wurde jemand z. B. nach einem schweren Unfall auf der Piste bereits am Knie operiert und hat immer noch Beschwerden, sollte er sich gründlich untersuchen lassen. Häufig ist eine professionelle Nachoperation notwendig.

Egal, ob beim Skifahren, Snowboarden oder Schlittschuhlaufen: Beim Hinfallen landet man oft hart auf den Knien. Diese extreme Stoßbelastung tut nicht nur weh, sondern kann das Kniegelenk schädigen. Denn häufig reißt dabei das vordere Kreuzband, das dem Gelenk die Stabilität gibt. Leider bleiben Kreuzbandrupturen in vielen Fällen jahrelang unentdeckt oder trotz richtiger Diagnose unbehandelt. Patienten wird geraten, die fehlende Stabilität des Knies durch gezieltes Muskeltraining zu kompensieren. Folge davon ist, dass beim immer wieder auftretenden schmerzhaften "Ausrasten" des Gelenks die Bänder und Menisken so geschädigt werden, dass eine Arthrose entstehen kann. Vermeiden kann man diese gravierenden Folgeschäden durch eine frühstmögliche schonende Operation. Dabei ist die Technik und ausreichende Erfahrung des Operateurs sehr wichtig, sonst kann auch durch den Eingriff eine Arthrose begünstigt werden.

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