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Kalorienverbrauch beim Wintersport

Kalorienverbrauch beim Wintersport

Das Wintersport teilweise ganz schön anstrengend sein kann und dadurch auch fit hält, ist den meisten bekannt. Viele fürchten sich jedoch vor dem hohen Verletzungsrisiko und verzichten deshalb lieber darauf.

Und doch gibt es eine Wintersportdisziplin, die sehr gelenkschonend ist, sogar als Rückentraining fungiert, kaum ein Verletzungsrisiko birgt, die Problemzonen strafft, die Muskelkraft erhöht, die Ausdauer trainiert und dabei noch mehr Kalorien verbrennt als jede andere Ausdauersportart. Denn beim Ski-Langlauf werden Waden, Oberschenkel, Po, Bauch, Rücken und Arme auf sanfte Weise gestrafft, es wird nicht nur die Fettverbrennung optimal angekurbelt, sondern der ganze Körper trainiert. Auch die Bänder und Gelenke werden beansprucht, der Körper entfettet und der Cholesterinspiegel gesenkt. Eine Stunde Langlaufen ist mit einem Kalorienverbrauch von etwa 1.000 Kalorien (kcal) verbunden.

Doch der Wintersport schlechthin ist und bleibt Skifahren. Hier braucht man etwas Mut, die richtige Technik, zwei Bretter unter den Füßen und eine gehörige Portion Schnee. Bei Ski-Abfahrten ist die Energiebilanz hoch, hier werden zwar Rumpf- und Beinmuskulatur gekräftigt, die Muskeln und Bändern jedoch stark beansprucht. Der Ausdauer- und Fettverbrennungseffekt wird allerdings durch die meist langen Wartezeiten an den Liften reduziert. Und so verbraucht man in einer Stunde Skifahren gerade mal 310 Kalorien.

Snowboarden ist wohl seit Jahren der kultigste Trendsport auf den Pisten. Bei Talfahrten werden Beine, Po, Bauch und Rücken in hohem Maße beansprucht und somit gestärkt. Doch das Muskeltraining ist ziemlich einseitig und zum Schlankwerden denkbar ungeeignet. Wie beim Alpinen Skilauf, kommt aber auch hier, wegen der Liftpausen, die Fettverbrennung kaum in Gang. Der Kalorienverbrauch bei einer halben Stunde liegt etwa bei 270 kcal.

Wer dagegen rodelt hat viel Spaß und formt zudem noch seine Figur. Rodeln erhöht die Reaktion und Konzentration und ist ein idealer Ausgleichssport. Hier gilt, je kurvenreicher die Strecke und je öfter man bremsen muss, desto besser ist es für die Figur. Durch die zahlreichen Bremsmanöver werden die Ober- und Unterschenkel gestrafft und auch Rücken und Bauchregion profitieren von diesen Bewegungen. Beim Aufstieg zurück auf den Hügel wird zugleich Kondition aufgebaut und wer eine halbe Stunde rodelt kann bis zu 150 kcal verbrennen.

Auch die Eisläufer zieht es wieder auf die eisigen Flächen, wenn Seen und Flüsse gefroren sind. Beim Gleiten über den glatten Untergrund macht man dabei nicht nur eine gute Figur, sondern bringt sich auch noch in Form. Gefördert werden hierbei Reaktion, Gleichgewicht, sowie Ausdauer und Kondition. Somit ist Eislaufen ein ideales Training für Beine, Herz und Kreislauf und sogar für Menschen mit Haltungsschäden. In jedem Fall wird die Muskulatur der Ober- und Unterschenkel wie auch der Rücken gekräftigt und die Bauchregion gestrafft. Allerdings wirkt sich Eislaufen nur bei intensivem Lauftraining auf die Fettverbrennung aus und dabei können in einer halben Stunde Schlittschuhlaufen über 160 kcal verbrannt werden. Beim Eishockey hingegen sind Technik, Taktik und Temperament gefragt. Schneller Antritt, plötzliches Abbremsen – Eishockey ist für den Bewegungsapparat zwar belastend, dafür aber nicht nur gut für die Ausdauer, sondern auch ein ideales Ganzkörpertraining. Der Kalorienverbrauch ist fast doppelt so hoch wie beim Skifahren.

Demnach gilt als sportliche Faustregel:

Je harmonischer der Bewegungsablauf desto effizienter ist der Sport. Und nicht vergessen: Richtig ausatmen, denn auf jede tiefe Ausatmung erfolgt automatisch ein normaler Einatemvorgang.

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