Gesundheit
Ernährung beim Hund ist wichtig für ein gesundes Fell

Ernährung beim Hund ist wichtig für ein gesundes Fell

Haut und Haar eines Hundes sind ein Spiegel seiner Gesundheit. Weil Haut und Fell gegen Umwelteinwirkungen schützen, ist ihre Gesundheit von größter Bedeutung. Gesunde Haut ist weich und geschmeidig. Als schützende Hülle bewahrt sie den Körper vor schädlichen äußeren Einflüssen.

Haut und Haar eines Hundes sind ein Spiegel seiner Gesundheit. Weil Haut und Fell gegen Umwelteinwirkungen schützen, ist ihre Gesundheit von größter Bedeutung.

Gesunde Haut ist weich und geschmeidig. Als schützende Hülle bewahrt sie den Körper vor schädlichen äußeren Einflüssen. In ihre Oberfläche sind die Haarwurzeln des Fells eingebettet. Die einzelnen Haare wachsen aus Follikeln, deren Talgdrüsen durch die Produktion von Ölen und Fetten gleichzeitig die Haut geschmeidig und das Fell glänzend halten. Das Fell bildet eine dichte Oberfläche, von der sich Schmutz, Staub und Feuchtigkeit leicht abschütteln lassen. Es schützt den Körper vor Wärme- und Feuchtigkeitsverlust und vor Sonnenstrahlung. Je dichter das Fell, umso besser isoliert es.

Für Haut und Fell wird vom Körper ein hoher Anteil der aufgenommenen Nahrung genutzt. Denn die Haut ist nicht nur das größte Organ, sie ist auch vollständig mit Haar bedeckt, welches zu 95 Prozent aus Eiweiß besteht. Über 30 Prozent der Nahrungsproteine werden deshalb für Haut und Fell benötigt. Nur eine optimale Ernährung kann genügend Nährstoffe bereitstellen, um Haut und Fell gesund zu erhalten. Denn der Körper muss sich täglich gegen Bakterien, Viren, Parasiten, Staub, Schmutz, Sonneneinstrahlung, Schadstoffe oder Allergene wehren. Sie alle attackieren die äußere Hülle. Wenn sie es schaffen, die Hautgesundheit zu beeinträchtigen, reagiert die Haut meistens entzündlich.

Manche Hunde neigen zu einer besonders sensiblen Haut und leiden unter Schuppen, stumpfem Fell und Juckreiz. Nahrungsmittelunverträglichkeiten können dafür eine Ursache sein. Allgemeine Futterbestandteile wie Rindfleisch, Milchprodukte oder Weizen lösen bei 66 Prozent der allergischen Hunde Irritationen aus. Zeigt sich eine Überempfindlichkeit auf bestimmte Proteinquellen, kann eine Nahrungsumstellung sinnvoll sein.

Regelmäßiges Kämmen und Bürsten unterstützt nicht nur Haut- und Haargesundheit, sondern bietet die Gelegenheit, zu einer sorgfältigen Inspektion des Fells. Beim Baden sollten nur spezielle Hundeshampoos verwendet werden, um die wertvollen Öle und Fette, die von der Haut zum Selbstschutz gebildet werden, nicht zu zerstören. Mindestens einmal im Jahr empfiehlt sich ein Kontrollbesuch beim Tierarzt. Regelmäßige Floh- und Parasitenkontrolle trägt ebenfalls dazu bei, Hautirritationen vorzubeugen.

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