Gesundheit
Prostataentzündung (Prostatitis)

Die Prostataentzündung (Prostatitis)

Die akute Prostatitis ist eine entzündliche Erkrankung der Prostata. Bakterien und Parasiten gelangen durch die Harnröhre oder auf dem Blutweg in die Prostata und verursachen eine akute eitrige Infektion.

Die entzündete Prostata ist stark geschwollen, weshalb das Wasserlassen nur sehr schlecht möglich ist. Bei einer akuten Entzündung der Prostata kann es sein, das das Wasserlassen gar nicht mehr möglich ist (akuter Harnverhalt). Es können auch Schmerzen beim Stuhlgang auftreten. Typische Begleiterscheinungen sind Fieber, Schweißausbrüche, Schüttelfrost, ein allgemeines Krankheitsgefühl sowie ein häufiger und auch schmerzhafter Harndrang. Daneben besteht ein dauernder Druckschmerz und ein Spannungsgefühl in der Damm- und Afterregion, welches den Stuhlgang begleitet und das Sitzen schmerzhaft macht.

Die Diagnose wird zum einen durch das rektale Ertasten der geschwollenen Prostata, zum anderen durch eine Laboruntersuchung des Harns gestellt.

Im allgemeinen heilt eine akute Prostataentzündung in 10-14 Tagen aus. Sie kann jedoch auch in ein chronisches Stadium übergehen. Bei der chronischen Prostatitis handelt es sich um eine bakteriell bedingte Prostataentzündung, die aus einer nicht ausgeheilten akuten Prostatitis entstanden ist. Begleitet wird sie von Symptomen wie Brennen beim Wasserlassen, häufigem Harndrang, Ausfluss und uncharakteristischen Beschwerden in Unterbauch- und Darmgegend.

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