Gesundheit

Den nächsten Neurodermitis-Schub verhindern

                                            

Den nächsten Neurodermitis-Schub verhindern
Ohne Kortison gegen Juckreiz und Entzündung

Mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland leiden an Neurodermitis. Die chronisch entzündliche Hauterkrankung führt die Betroffenen in einen wahren Teufelskreis: Hautentzündungen lösen einen oftmals unerträglichen Juckreiz aus, Kratzen fördert wiederum die Entzündungen, die das Hautbild weiter verschlechtern. Der neue Wirkstoff Pimecrolimus kann helfen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Studien zufolge lindert die aus einem Bodenbakterium gewonnene Substanz bereits innerhalb weniger Tage den Juckreiz oder lässt ihn ganz verschwinden. Das Hautbild bessert sich ebenfalls innerhalb der ersten Anwendungswoche. Rechtzeitig eingesetzt, kann Pimecrolimus darüber hinaus den nächsten Ekzemschub verhindern und die Anwendungshäufigkeit von Kortison deutlich herabsetzen. Die Deutsche Haut- und Allergiehilfe in Bonn informiert mit einer neuen Broschüre über Wirkungsweise und Verträglichkeit von Pimecrolimus bei Neurodermitis.

Bei schweren Schüben der Neurodermitis ist nach wie vor Kortison das Mittel der Wahl. Allerdings bewirkt Kortison auf Dauer eine Verdünnung der Haut und kann daher nicht an empfindlichen Stellen wie im Gesicht oder am Hals angewandt werden. Zudem darf die Behandlung mit Kortison nicht über einen längeren Zeitraum hinweg erfolgen. Ziel ist es daher, schwere Neurodermitisschübe zu verhindern, um möglichst auf eine Kortison- therapie verzichten zu können. Hier setzt der Wirkstoff Pimecrolimus an.

Schweren Schub verhindern - Kortison vermeiden
Idealerweise sollte die Behandlung mit Pimecrolimus beginnen, wenn erste 
Rötungen auftreten oder die Haut zu jucken anfängt. Ein solches Vorgehen kann in
vielen Fällen das Auftreten schwerer Symptome verhindern und den Einsatz von 
Kortison überflüssig machen: So haben Studien gezeigt, dass nach Anwendung von 
Pimecrolimus Creme 70 Prozent der Kleinkinder und 50 Prozent der Erwachsenen sechs Monate lang keinen Ekzemschub hatten. In der Vergleichsgruppe, die eine konventionelle Therapie aus Pflegesubstanzen und einem mittelstarken 
Kortikosteroid erhalten hatte, waren nur 32 Prozent der Kleinkinder und 
24 Prozent der Erwachsenen über sechs Monate schubfrei.

Pimecrolimus ist ein so genannter selektiver Calcineurin-Inhibitor  (SCI). Die Substanz wirkt stark entzündungshemmend, indem sie verhindert, dass bestimmte für die Entzündungsreaktion notwendige Botenstoffe gebildet und freigesetzt werden.    

Pimecrolimus geht nur in extrem geringem Ausmaß ins Blut über, wirkt somit nicht auf den Organismus und ist daher gut verträglich.  Als einzige unerwünschte Wirkung wird hin und wieder ein Wärmegefühl oder Brennen auf der Haut beobachtet, das in der Regel aber leicht ist und schnell abklingt. Pimecrolimus kann bedenkenlos großflächig und auch an empfindlichen Stellen aufgetragen werden. Die Substanz ist für Erwachsene und Kinder ab zwei Jahren mit leichter bis mittelschwerer Neurodermitis zugelassen.

Die Broschüre " Pimecrolimus-Creme - Neurodermitis kortisonfrei behandeln" gibt allgemeine Tipps zur Neurodermitis und informiert über Wirkungsweise, Anwendungsgebiete und Verträglichkeit von Pimecrolimus. Sie ist kostenlos und kann auf dem Postweg oder im Internet angefordert werden bei der

Deutschen Haut- und Allergiehilfe
Gotenstraße 164
53175 Bonn

www.dha-pimecrolimus.de</font>
www.lebenmitneurodermitis.de</font>
www.kortisonfrei.de</font> <br>

Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. </b>

 

 

 

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